Feine Mokka-Butterkekspralinen

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Was mögt ihr am Winter am Liebsten? Bei mir ist es die Weihnachtszeit, aber auch ein verschneites Winterwunderland mit Eiszapfenskulpturen und zugefrorenen Seen. Besonders aber mag ich es über eine zugefrorene Pfütze zu gehen. Das Gefühl sich auf dünnem Eis zu befinden, sich langsam vorzutasten, währenddessen es bei jedem Schritt laut knatscht und quietscht, ist einfach einmalig. Hält mich die Eisdecke? Schaff ich es mit trockenem Fuß nach Hause? Der Puls schnellt nach oben. Jeder Schritt ist Ungewissheit, aber was für ein unheimlicher Spaß. Mutige wagen die Überquerung dieser kleinen Eisspiegel ja sogar gleich mehrmals. Ja, es sind Momente wie diese, die es mir in den dunklen Wintermonate warm ums Herz werden lassen.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt was diese Geschichte mit dem heutigen Beitrag zu tun hat? Lustigerweise erinnert mich das knacken des Schokoladenmantels bei Pralinen genau an diesen Moment, an das Knacken der Eisdecke. Das Knacken feinster Schokolade, welches dem ersten zarten Schritt auf dem Eisspiegel gleicht. Selbst wenn der Nervenkitzel bei Pralinen nicht wirklich vergleichbar ist, so ist der Moment der Verkostung doch ungewiss.

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Ungewiss, da man nicht weiß welcher Geschmack sich hinter dem Mantel verbirgt? Ist es eine feine Trüffelcreme oder etwa eine flüssige Alkoholfüllung? Ihr kennt bestimmt nur zu gut die Gesichtsmimik wenn sich Freude in Ekel verwandelt vor allem dann, wenn man eine Schnapspraline erwischt hat:-) Zu köstlich! Vergleicht man dieses Erlebnis mit der Pfütze, so wäre die Person wohl nicht mehr mit trockenem Fuße nach Hause gekommen sondern vom Allerfeinsten eingebrochen.

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Bei meinen Mokkapralinen könnt ihr euch aber in Sicherheit wägen! Die Pralinchen sind nämlich so fein, dass selbst Kaffeeverweigerer dem Charme der zartschmelzenden Kaffeekugeln erliegen. Die Masse ist übrigens sehr weich, weshalb es wichtig ist, dass sie gut durchkühlt. Dafür schmelzen die Pralinen im Mund regelrecht dahin und sind bei mir der absolute Renner auf dem Plätzchenteller.
Das Rezept hab ich übrigens bei der lieben Jessi von Krümmelchaos gefunden. Wer den Blog noch nicht kennt, sollte unbedingt noch während der Weihnachtszeit bei ihr vorbeischauen. Jessi hat nämlich eine verführerische Sammlung feinster Plätzchen- und Pralinenrezepte.

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Für etwa 30 bis 40 Stück (je nach Größe):

125 g helle Kuvertüre
40 g Sahne
3-5 TL Espresso
2-4 TL Kaffeelikör
50-70 g Butterkekse
120 g helle Kuvertüre
Goldstreusel, Krokant oder Mokkabohnen zur Verzierung

  1. Die Kuvertüre in Stückchen hacken und im Wasserbad schmelzen. Sahne, Espresso und Kaffeelikör hinzu geben und langsam zu einer glatten Masse verrühren. Hierbei ist wichtig, dass ihr so viel Espresso und Kaffeelikör hinzufügt, wie es euch am Liebsten schmeckt. Zum Schluss die Butterkekse zerkrümeln und kurz unterrühren.
  2. Die Masse zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen (ca. 2-3 Stunden). Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Sobald die Masse fest geworden ist, kleine Kugeln formen und auf das Blech setzen. Sollte die Masse dabei zu weich werden nochmal für eine Weile in den Kühlschrank stellen.
  3. Wenn alle Kugeln fertig geformt sind nochmal gut durchkühlen. In der Zwischenzeit könnt ihr die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und temperieren. Die Mokkakugeln vollständig in die Schokolade eintauchen und auf einem Pralinengitter oder Backpapier trocknen lassen. Wenn ihr möchtet könnt ihr die Kugeln noch mit Krokant, Glitzerpulver oder Mokka-Schoko-bohnen verzieren.

 

6 Gedanken zu „Feine Mokka-Butterkekspralinen

  1. Vielen Dank für die lieben Worte, Steffi! 😍 Ich mag deinen Vergleich von dem Knacken einer Eisschicht und der leckeren Schokolade 🙂 Wie schön du das beschrieben hast ♥ Wenn man zu viele Pralinen genascht hat, hört man das Eis sicher auch mehr knacken 😉
    Ich wünsche dir ganz tolle, erholsame Weihnachten mit deinen Lieben! 😘

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    • Hallo Jessi, vielen Dank für deinen lieben Worte. Freut mich, dass dir die kleine Geschichte gefallen hat:-) HAHA, nein aufs Eis würde ich mich nach den ganzen Pralinen auch nicht mehr wagen:-) Ich wünsche dir auch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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  2. Pingback: Backe, backe, Weihnachten – watt & meer

  3. Ein sehr schönes Rezept, liebe Steffi und ich würde deine Pralinen an jedem Tag eines Jahres vernaschen und genießen! 😋 Auch gefällt mir die Machart deiner feinen Pralinen sehr gut. Du hast einen sehr schönen und inspirierenden Blog! 💞
    Liebe Grüße, Gaby 🙂

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