#2 „Let’s get ready to crumble“ – Hefe-Streuselkuchen mit Vanillepudding {Gastbeitrag}

IMG_7962_bearbeitet_webWie in meinem Geburtstagspost angekündigt, werden in den kommenden Wochen einige Geburtstagsgäste zu meiner Blogparty „Let`s get ready to crumble“ eintreffen. Und ich freu mich unheimlich, da der erste Gast, die liebe Julia von baking.julia gerade eingetroffen ist und so einen feinen Kuchen dabei hat. Julia hat einen Hefe-Streuselkuchen mit Vanillepudding, gebacken, der sie an Ihre Kindheit erinnert aber lest selbst:


Hallöchen Backfreunde,

ich bin Julia und ich blogge auf meinem kleinen Foodblog baking.julia über viele leckere Dinge in meinem Leben, hauptsächlich aus dem Backofen, aber auch gekochte Mahlzeiten finden auf meinem Blog seinen Platz. Ich durfte bereits letztes Jahr beim tollen Adventskalender von der lieben Stefanie mitmachen und hatte schon dort eine große Freude, dabei sein zu dürfen. Als Stefanie mich dann vor einigen Wochen gefragt hat, ob ich zu ihrem Bloggeburtstag einen Gastbeitrag schreiben möchte, habe ich natürlich sofort zugesagt. Es freut mich riesig, hier nun Gast sein zu dürfen.

Liebe Stefanie, ich wünsche dir zu deinem 2. Bloggeburtstag alles Gute, dass du weiterhin Freude findest und so viele tolle Rezepte wie bisher postest. Deine Bilder machen immer sofort Appetit:-P

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Als Stefanie mit das Thema sagte war ich sofort begeistert. Crumble..Streusel, natürlich mag jeder Streusel, oder nicht?  Ich habe mir kurz Gedanken gemacht, wie ich das Thema für mich interpretieren kann. Mir viel da sofort der leckere Streuselkuchen ein,  den wir früher  öfters am Samstag bei einem Verkaufswagen im Dorf kauften. Der ist so unglaublich lecker, ich wäre am liebsten sofort losgefahren, in die Filiale des Bäckers, um ihn zu kaufen.

Leider ist es schon so lange her, seit ich diesen Kuchen das letzte Mal gegessen habe, sodass ich mich nicht mehr genau erinnern konnte, was sich zwischen Hefeteig und Streuseln befand. Es war definitiv etwas dazwischen, ich habe viele Rezepte im Internet gesucht, die ungefähr so aussahen. Aber es war keine Puddingschicht, und auch nicht nur mit Butter unter den Streuseln bestrichen. In einem traditionellen Backbuch habe ich dann einen „Schlesischen Streuselkuchen“ gefunden. Im Internet wird unter dem Schlesischen Streuselkuchen auch oft nur ein Hefeteig mit Streuseln verstanden. Aber in diesem Rezept war da noch etwas mehr..und das habe ich probiert und  habe es für mich nun etwas angepasst und tadaaaa..ist dieser super leckere Streuselkuchen entstanden, der im Prinzip nur aus einem einfachen Hefeteig und Streuseln besteht und dem gewissen Etwas dazwischen. Perfekt fürs Sonntags-Frühstück im Bett oder am Samstag frisch gebacken zu einer Tasse Kaffee, oder Tee 😉 Zwar ist er nicht so, wie vom dem Bäcker damals, aber trotzdem super lecker und fluffig. Vielleicht komme ich dem Rezept von der Bäckerei ja irgendwann mal noch auf die Spur

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Und nun genug geredet, hier das recht einfache Rezept meines Klassikers:


Für den Teig

250 g Mehl
10 g frische Hefe
1 Prise Salz
100 ml Milch, lauwarm
30 g Butter, weich
40 g Zucker
2 Eigelb, Zimmertemperatur
Etwas Abrieb einer Bio-Zitrone

Für die Schicht dazwischen
150 g Quark
1 kleines Ei
30 g weiche Butter
30 g Zucker
10 g Vanillepuddingpulver
Vanilleextrakt
Etwas Abrieb einer Bio-Zitrone

Für die Streusel
250 g Mehl
100 g Zucker ( ich habe den hellen Voll-Rohrzucker verwendet)
1 Pck. Vanillezucker
Nach Belieben noch eine Prise Zimt
125 g kalte Butter

Außerdem:
Puderzucker zum Bestäuben
Etwas Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig die Hefe mit einem TL von dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen ( die Milch darf wirklich nur lauwarm sein, sonst stirbt die Hefekraft ) und mit ein paar Löffeln des Mehls verrühren, etwa 10 Minuten abgedeckt stehen lassen.
  2. In eine Rührschüssel das restliche Mehl, Salz, weiche Butter, der restliche Zucker, Zitronenschale und  Eigelb geben. Den Vorteig reingießen und mit den Knethaken den Teig etwa 5-10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  3. Den Teig zugedeckt in einer Schüssel an einem warmen Örtchen etwa eine Stunde gehen lassen, bis das Volumen sich etwa verdoppelt hat.
  4. In der Zwischenzeit eine Springform etwas einbuttern.
  5. Für die Quarkschicht den Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Ei dazugeben. Anschließend Quark, Puddingpulver, Vanille und Zitronenschale dazu geben und alles gut verrühren. Dann bereiten wir die Streusel zu.
  6. Die Butter in kleine Stückchen schneiden und alle anderen Zutaten dazu geben, ich nehme immer gerne das Handrührgerät mit dem Schneebesen-Aufsatz und mixe das Ganze auf höchster Stufe so lange, bis süße kleine Streusel entstehen. Ihr könnt das ganze natürlich auch mit den Händen machen, geht genauso gut.
  7. Backofen auf 200°C O/U vorheizen
  8. Den aufgegangen Teig nun auf der der leicht bemehlten Arbeitsfläche platt drücken und in die Form der Kuchenform bringen, ihr könnt ihn ausrollen oder mit den Händen flach drücken. Mit den Fingern ein paar Beulen in den Teig drücken. Die Quarkmasse nun auf die komplette Fläche verteilen. Zunächst etwa die Hälfte der Streusel auf den Kuchen geben und etwas in die Quarkmasse hineindrücken. Die restlichen Streusel nun obendrauf locker verteilen.
  9. Den Kuchen nun nochmal 15 Minuten abdecken und gehen lassen, anschließend im vorgeheizten Ofen für 20-30 Minuten backen.
  10. Gut auskühlen lassen, aus der Form lösen und großzügig mit Puderzucker bestreuen.

Es würde mich freuen wenn euch das Rezept gefällt und ihr jetzt auch Lust auf einen Streuselkuchen habt

 

Liebe Grüße

Julia

 

3 Gedanken zu “#2 „Let’s get ready to crumble“ – Hefe-Streuselkuchen mit Vanillepudding {Gastbeitrag}

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